Klaus Müller - Ihr Bürgermeister in Plettenberg

Aktuelles

Die 3 aktuellsten Beiträge (Ältere Beiträge sind über den Kalendar erreichbar):

31. August 2010

Rede zum 20. Jahrestag der Städtepartnerschaft mit Schleusingen anl. der PleWo

Lieber Klaus, verehrte Gäste aus unserer Partnerstadt Schleusingen, meine Damen und Herren!

Ein schöner Anlaß führt uns in diesem Jahr zum 2. Mal zusammen: die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen unserer Städtepartnerschaft. Nachdem wir im Frühjahr bei Euch in Schleusingen zu Gast waren, treffen wir uns nun hier bei uns in Plettenberg im festlichen Rahmen, quasi dann als Ausklang dieses Jubiläumsjahres.

In diesen Monaten bin ich von einigen gefragt worden, warum wir denn das 20-jährige Jubiläum feiern und uns nicht von den sonst üblichen 1/4 Jahrhundert-Schritten leiten    lassen. Da stellt sich als erstes die Frage, was denn wirklich "üblich" ist. Die "silbernen", "goldenen" und weiteren typischen Jubiläen sind quasi als Pflichtprogramm gesetzt. Heute wird jedoch oftmals auch die volle "0" als Anlaß für eine größere Veranstaltung herangezogen. Deshalb kann man es guten Gewissens sicherlich "so" oder "so" halten. In unserem Falle stellt sich diese Bewertung jedoch gar nicht. Denn im Rahmen unserer Städtepartnerschaft sollten wir alle sich bietenden Gelegenheiten für solche Feierlichkeiten nutzen, weil mit der offiziellen Besiegelung unserer Städtepartnerschaft zeitlich die Wiedervereinigung beider deutscher Staaten zusammenfällt. Dieses besondere einmalige geschichtliche Ereignis kann nicht oft genug in den Vordergrund geschoben  werden, weil es die neuere geschichliche Entwicklung Deutschlands, Europas und der Welt des letzten Jahrhunderts insbesondere für die jungen Leute anfassbarer und damit nachvollziehbarer macht.

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20. Juli 2010

Schöne Ferien!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Seien Sie herzlich Willkommen zum Bürgerschoppen als Auftakt zum Plettenberger Kultursommer 2010.

Wie jedes Jahr laden wir Sie über die gesamten Sommerferien zu 8 hochkarätigen kulturellen Events ein, ein Programm für jeden Geschmack und jedes Alter: denn an den Sonntagen gibt es nämlich zusätzlich zu den Musikdarbietungen Aufführungen div. Kindertheater, bei trockenem Wetter stets vor der Christuskirche, bei Regen in der Christuskirche oder im JZ,  mit klassischen Stücken wie "Dornröschen"  oder "Rumpelstilzchen" bis hin zu Aufführungen zum Mitmachen. Wie jedes Jahr also wieder ein familienfreundliches Programm.

Erlauben sie mir, dass ich ihnen für die kommenden Veranstaltungen schon heute den Mund ein wenig "wässrig" mache: von Cover Rock bis zur Volksmusik, von Irischer Musik bis zu Kölschen-Tön, von gefühlvoller "dicker-Backen-Musik" bis zum Chorgesang von der Waterkant reicht das diesjährige Programm. Das ganze wird dann noch angereicht durch Comedy, Tänze und Akrobatic.  

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30. Juni 2010

Einweihung des sanierten ehemaligen Haltepunktes

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, den frisch sanierten Haltepunkt Plettenberg (Haltepunkt 1) heute dem SGV Plettenberg bzw. der Öffentlichkeit übergeben zu dürfen. Dieses historische und in besonderem Maße auch ortsbildprägende Gebäude diente ursprünglich als kleiner Plettenberger Bahnhof. Der Haltepunkt lag an der im Jahr 1915 in Betrieb genommenen, 16,2 km langen Bahnstrecke Plettenberg-Herscheid. Diese Bahnstrecke diente in erster Linie der Abwicklung des Güterverkehrs mit den Übergabebahnhöfen Eiringhausen und Oberstadt, aber natürlich auch der Personenbeförderung, die von 1955 bis zur Stilllegung 1965 dann in Schienenbussen, dem sog. "Herscheider", erfolgte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Gebäude gilt als  klassizistische Anlehnung an den preußischen Jugendstil:

  • es ist vergleichbar mit einigen S-Bahnhöfen im Randgebiet von Berlin aus der gleichen Zeitepoche 
  • es wurde erbaut um 1913/1914 mit Nebengebäude (Toilette)
  • es steht unter Denkmalschutz seit 14.10.1988, da es Plettenberger Eisenbahn-  und Architekturgeschichte dokumentiert 
  • Baustil und die Lage oberhalb der Innenstadt von Plettenberg machen das Gebäude stadtbildprägend; in seinem "großstädtischen" Flair einmalig in Westfalen Lippe

Eigentumsverhältnisse: 

  • das Gebäude wurde ab 1963 von der Bundesbahn durch den SGV gepachtet und im Jahr 1973 durch den  SGV erworben, der es für die Vereinsarbeit (Vorträge, Vorführungen, überörtliche  Veranstaltungen, traditionelles Reibekuchenbacken) genutzt hat 
  • zum 01.01.2009 ist das Eigentum auf die Stadt übergegangen, da die dringend erforderlichen, immensen Unterhaltungsaufwendungen (Dach, Fassade, Stützmauer) durch den SGV nicht mehr geleistet werden konnten, wobei sich im Zuge der Arbeiten die  Notwendigkeit einer Komplettsanierung herausgestellt hat 
  • mit dem 01.01.2009 wurde das Gebäude von der Stadt an den SGV vermietet

Die erforderlichen politischen Beschlüsse wurden am 04.11.2008 durch den Stadtrat beschlossen.

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